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Wieso Briefpost in der Kommunikation noch nicht ausgestorben ist

In der direkten Kundenansprache gibt es verschiedene Zugänge wie das Telefon, eine E-Mail, soziale Netzwerke oder den persönlichen Messekontakt. Aus Datenschutz- und Werbeberechtigungsgründen sind in der Kaltakquise jedoch viele Optionen wie das Mailen nicht mehr problemlos einsetzbar. Bei persönlicheren Maßnahmen wie einem Telefonat oder dem direkten Messekontakt ist der Zeitaufwand häufig zu groß, die Kosten nicht gerechtfertigt oder die Umsetzung nicht effizient.

Das heißt aber keineswegs, dass sie in der weiterführenden Kommunikation über den Erstkontakt hinaus zu vernachlässigen sind. Denn gerade im digitalen Zeitalter gewinnen die Menschlichkeit und Kommunikationskanäle, die über kurzweilige und unpersönliche Werbung hinausgehen, an Bedeutung.

Deswegen gilt in der Kommunikation, ob mit Kunden, möglichen Leads oder Geschäftspartnern: Je persönlicher und direkter, desto besser!

Einen Brief zu einem Anliegen zu versenden, wird oft gar nicht in Betracht gezogen. Zu langsam der Versand, zu teuer das Porto und zu häufig bleibt die Post unbeantwortet.

Jedoch genießt ein Brief durch seine Haptik und seine Seltenheit einen ganz anderen Status im Vergleich zu Massenmails, Kettennachrichten oder Social Media Postings. Die Zeit, die sich der Verfasser nehmen muss, zeugt von Wertschätzung und dem aufrichtigen Wunsch einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Empfänger.

In der Beziehung mit Kunden und Geschäftskontakten ist es immer von Vorteil, wenn sich ihr Gegenüber geschätzt und respektiert fühlt. So transportieren sie neben Vertrauen auch ein Alleinstellungsmerkmal und hochwertige Qualität.

Mit dieser besonderen, entschleunigten Art zu kommunizieren bleiben Sie im Gedächtnis, stechen positiv heraus und nutzen die Kundenbindung indirekt auch zu Ihrem Vorteil. Hier muss abgeschätzt werden, in welchen Fällen eine schnelle Mail, wann ein persönlicher Anruf und wann ein individueller Brief angemessener sind.

Befolgen Sie dabei immer den Ansatz des Gebens. Vermitteln Sie nicht das Gefühl, ihr primäres Ziel sei der Verkauf einer Leistung oder die Bewerbung einer Lösung. Stellen Sie stattdessen auch hier stets den Mehrwert für den Empfänger in Ihren Fokus.