Kaltakquise Tipps #5: Wie Sie Akzeptanzraten von bis zu 80% erreichen, wenn Sie potenzielle Kunden über LinkedIN bzw. Xing kontaktieren.

Wenn Sie Kaltakquise betreiben, um Termine mit potenziellen Kunden zu vereinbaren, beginnen Sie immer mit der Kontaktaufnahme auf Social Media. Die Herausforderung besteht darin, Prospects dazu zu bringen, Ihre Einladung zur Verbindung anzunehmen, auch wenn sie Sie nicht kennen. Der Trick ist eine sehr spezifische Art, Ihre Einladung zu gestalten. so dass Ihre Akzeptanzraten bis zu 80%, mindestens jedoch 50% betragen können.

Transkription

Hallo zusammen.

In den Kaltakquise-Tipps heute wollen wir uns der professionellen Ansprache auf Social Media widmen, wobei Sie mit dieser Art Leute anzusprechen Annahmeraten von fünfzig Prozent und mehr erreichen können.

Wichtig bei der Erstansprache auf Social Media sind drei Dinge: Als allererstes versuchen Sie immer, Nähe herzustellen, indem Sie in Ihrer Ansprache ein gemeinsames Interesse erwähnen. Das können Sie in Xing sehr einfach erkennen, wenn Sie sehen, was Ihre gewünschten Kontakte oder die Person, die Sie ansprechen wollen, unter der Rubrik „Ich suche“ eingegeben hat.

Dort können Sie dann sehen, ob das etwas ist, was Sie auch interessiert, und somit ein gemeinsames Interesse erwähnen. Zweitens sollten Sie Vertrauen herstellen, indem Sie einen gemeinsamen Kontakt erwähnen. Das Kennen einer Person oder das gemeinsame Kennen einer Person sorgt immer für Vertrauen, insbesondere wenn man die Person, die einen verbindet, auch schätzt.

Dann sollten Sie auch die Motivation hinter der Einladung erklären und somit Verständnis erzeugen. Nähe, Vertrauen und Verständnis sind folglich die drei Hauptpunkte, die Sie in Ihrer Erstansprache erzeugen sollten, indem Sie das gemeinsame Interesse erwähnen, einen gemeinsamen Kontakt erwähnen und auch die Motivation hinter Ihrer Einladung erklären.

Somit könnte eine Ansprache oder eine Kontaktanfrage auf Xing oder LinkedIn folgendermaßen aussehen: „Hallo Herr Sowieso, wir sind beide mit Sowieso vernetzt und uns verbindet zudem das Thema Marketing. Daher spreche ich Sie direkt an.“ Sie erklären also hier, warum Sie sich die Freiheit nehmen, diese Person direkt anzusprechen, und damit erzeugen Sie auch eine größere Offenheit und darüber hinaus Nähe und Vertrauen.

Wenn Sie die Person, mit der sie beide verbunden sind, nicht kennen, dann ist es wichtig zu sagen, dass Sie beide mit der Person vernetzt sind, was natürlich stimmt. Wenn Sie selber die Person, die zwischen Ihnen beiden steht oder Sie beide verbindet, kennen, dann schreiben Sie gerne: „Wir kennen beide Herrn Sowieso oder Frau Sowieso.“

Dann geht es weiter mit der Erklärung der Motivation: „Ich verstärke im Moment mein Netzwerk mit Top-Marketing-Managern“, also hier am Beispiel Marketing, „im Industrie-Umfeld im Mittelstand in Deutschland“, wieder ein Beispiel. „Über eine Annahme würde ich mich sehr freuen. Beste Grüße, Armin Rau.“ Oder Ihr Name dann natürlich.

Was hier jetzt wichtig ist, ist, dass Sie so etwas bereits erwähnen wie Top-Marketing-Manager – natürlich nur, wenn sich die Person auch im Topmanagement beziehungsweise Seniormanagement befindet –, denn das erzeugt bei der Person, die Sie ansprechen, auch das Gefühl einer gewissen Anerkennung. So kann eine erste Ansprache bei der Kaltakquise erfolgen.

Mit dieser Art Leute auf Xing beziehungsweise LinkedIn anzusprechen erzielen wir Annahmeraten von bis zu achtzig Prozent bei Personen, die wir persönlich nicht kennen. Wichtig ist es dann nach der Annahme der Einladung eine sogenannte Dankesnachricht zu senden. Man sollte es nicht einfach auf sich beruhen lassen, sondern direkt versuchen, den Kontakt warmzuhalten und damit auch Interesse an den Leuten, die Sie angesprochen haben, zu signalisieren.

In dieser Dankesnachricht ist es ganz wichtig, einen Willkommengruß auszusenden, denn damit stellen Sie auch wieder Nähe her und auch etwas Menschliches zwischen Ihnen und dem angesprochenen Kontakt. Drittens ist es wichtig, dass Sie Hilfe anbieten. So wird aus Kaltakquise „Warmakquise“.

Am Ende wollen Sie natürlich in so einem Prozess immer einen Termin haben, beziehungsweise dann auch schlussendlich etwas verkaufen, und Sie werden nur weiterkommen in einem solchen Prozess, wenn Sie auch tatsächlich Hilfe anbieten können. Zum Beispiel können Sie nach der Annahme der Einladung anbieten, Personen aus dem eigenen Netzwerk vorzuschlagen. So könnte dann eine Dankesnachricht aussehen: „Hallo Herr Sowieso oder Frau Sowieso, vielen Dank für die Annahme meiner Einladung und herzlich willkommen in meinem Netzwerk. Wenn ich Sie jemandem vorstellen darf, melden Sie sich gerne jederzeit. Beste Grüße, Armin Rau.“

Das waren die Kaltakquise-Tipps für heute. Wenn Sie mehr wissen wollen zu Kaltakquise, Account Management, Opportunity Management und im Prinzip vielen Aspekten des B2B-Vertriebs und des Account Managements, dann melden Sie sich gerne unter diesem Video an, klicken Sie auf den Button und buchen Sie eine hundert Prozent kostenfreie und unverbindliche Strategiesession mit mir. Ich freue mich darauf.

Bis dann, Ihr Armin Rau.